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Ludwig Pick (1868–1944)

Der Mediziner Ludwig Pick war am Städtischen Krankenhaus in Friedrichshain beschäftigt und lehrte als Professor Pathologische Anatomie. Ab 1921 war er Honorarprofessor der Berliner Universität. Seine medizinischen Forschungsergebnisse waren wegweisend. Nach seiner Pensionierung 1933 betätigte er sich als Pathologe der Berliner Krankenkassen. 1936 wurde ihm als Juden die Lehrbefugnis entzogen; 1943 wurde er ins Lager Theresienstadt deportiert, wo er bald darauf starb.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:


Hans H. Simmer, Der Berliner Pathologe Ludwig Pick (1868–1944). Leben und Werk eines jüdischen Deutschen, Husum 2000.

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