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Arno Philippsthal (1887–1933)

© Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf

Arno Philippsthal – im Ersten Weltkrieg als Militärarzt ausgezeichnet – eröffnete 1918 eine Praxis in Biesdorf. Er wurde eine lokale Berühmtheit, unter anderem, weil er von armen Patienten kein Honorar nahm. Als Jude wurde er am 21. März 1933 von SA-Männern in die Folterstätte General-Pape-Straße verschleppt und schwer misshandelt. Er verstarb nach erneuter SA-Folter kurz darauf im Polizeigefängnis. Mutige Patienten nannten ihn in ihrer Traueranzeige einen „Freund“.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Eberhard Neumann-Redlin von Meding

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

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