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Rose Pauly (1894–1975)
Die Sopranistin Rose Pauly sang ab 1927 in avantgardistischen Uraufführungen bei Otto Klemperer an der Kroll-Oper. Bereits Ende der 1920er-Jahre zum Hassobjekt erkoren, diffamierte Goebbels‘ Wochenzeitung Der Angriff sie als „wohl die greulichste jüdische Sängerin Berlins“. 1933 war sie von den ersten Aufführungsverboten betroffen und floh nach Prag. Auf allen großen Bühnen Europas, aber auch in Amerika hatte sie Gastspielauftritte. 1942 emigrierte sie, durch einen Sturz berufsunfähig, nach Palästina.
Berlinbezug
- Wirkungsstätte
Staatsoper
Unter den Linden 7
10117 Berlin