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Paul Otto (1878–1943)

Als „Herr von Welt“ brillierte der Film- und Theaterschauspieler Paul Otto seit 1910 in diversen Rollen. In der NS-Zeit machte er rasch Karriere: 1937 zum Staatsschauspieler ernannt, wurde er 1942 sogar Leiter der Fachschaft Bühne in der Reichskulturkammer. Ein Kollege enttarnte Otto 1943 jedoch als Juden. Zusammen mit seiner Frau, der Schauspielerin Charlotte Klinder (1891–1943) beging er daraufhin Selbstmord.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, Berlin 2008, S. 268ff.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Deutsches Theater
    Reinhardtstraße 27a-31
    10117 Berlin

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