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Hans Otto (1900–1933)

Er war bereits ein Star, als er 1930 nach Berlin kam: Hans Otto. Der gefeierte Schauspieler brillierte nicht nur auf der Bühne als Kämpfernatur, auch außerhalb des Theaters engagierte er sich – für die Kommunisten. Sofort nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten erhielt er ein faktisches Berufsverbot. Im November 1933 wurde er von der SA verhaftet, hielt aber den grausamen Folterungen stand. SA-Männer warfen Otto schwer verletzt aus dem Fenster, er starb an Ort und Stelle.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Ernst Klee, Das Kulturlexikon zum Dritten Reich.Wer war was vor nach 1945?, Frankfurt a. M. 2007.

Ulrich Liebe, Verehrt, verfolgt, vergessen. Schauspieler als Naziopfer, Weinheim/Basel 2005, S. 165–178.

Jutta Wardetzky/Curt Trepte (Hg.), Hans Otto. Ein Mann seltener Art. Biographie, Lebenszeugnisse, Dokumente, Berlin 1985.

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