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Paul O’Montis (1894–1940)

Der in Budapest geborene Sänger Paul O’Montis war seit Mitte der 1920er-Jahre für seine frechen Schlager bekannt, die er sowohl auf Kleinkunstbühnen als auch auf Schallplatten zum Besten gab. Als Jude und offen homosexueller Künstler floh er 1933 nach Wien, konnte aber an seine Berliner Erfolge nicht mehr anknüpfen. Später floh er weiter nach Prag, wo er jedoch verhaftet und ins KZ Sachsenhausen nahe Berlin verschleppt wurde. Dort wurde er eines Morgens erhängt aufgefunden.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, Berlin 2008, S. 266ff.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Scala
    Martin-Luther-Straße 12/14
    10777 Berlin

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