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Rudolf Olden (1885–1940)

Der Journalist Rudolf Olden warnte als einer der ersten bereits vor dem Hitler-Putsch im Jahr 1923 vor der nationalsozialistischen Gefahr. Der für pazifistische und liberaldemokratische Blätter wie die Weltbühne schreibende Olden floh noch 1933 über die Tschechoslowakei nach England, kurz darauf wurden seine Schriften verboten und Olden ausgebürgert. Auf dem Weg in die USA wurde das Schiff, auf dem sich Olden und seine Frau befanden, von deutschen Torpedos versenkt.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Ingo Müller, Rudolf Olden (1885-1940). Journalist und Anwalt der Republik, in: Redaktion „Kritische Justiz“ (Hg.), Streitbare Juristen. Eine andere Tradition, Baden-Baden 1988, S.180.

Rudolf und Ika Olden, In tiefem Dunkel liegt Deutschland. Von Hitler vertrieben, ein Jahr deutsche Emigration, Berlin 1994.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Redaktionsräume "Die Weltbühne"
    Kantstraße 152
    10623 Berlin

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