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Felix Nussbaum (1904–1944)

Eine „eigenartige Phantastik“ zeichnete Felix Nussbaums Gemälde, oft Stadtszenen von heiterer Leichtigkeit, aus, mit denen er eine feste Größe der Berliner Kunstszene wurde. Nach einem Stipendium in Italien kehrte er 1933 nicht nach Berlin zurück und lebte fortan im Exil. Die Verfolgung, Bedrohung und Todesangst als Jude dokumentierte er in eindrücklichen Selbstporträts. In Brüssel mit seiner Frau versteckt, wurden sie 1944 verraten, nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Eva Berger/Inge Jaehner/Peter Junk/Karl G. Kaster/Manfred Meinz/Wendelin Zimmer,Felix Nussbaum. Verfemte Kunst, Exilkunst, Widerstandskunst. Völlig neu bearbeitete und erweiterte 4. Auflage des Katalogbuchs zur gleichnamigen Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum in Osnabrück 1990, Bramsche 2007.

Peter Junk/Wendelin Zimmer, Felix Nussbaum. Die Biografie. Ortswechsel, Fluchtpunkte, Bramsche 2009.

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