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Rudolf Nelson (1878–1960)

Was wären die „Goldenen Zwanziger“ ohne Rudolf Nelson? Der Berliner Revuekönig schrieb Chansons, Schlager und mehr als 30 Revuen für sein nach ihm benanntes Theater am Kurfürstendamm – das Publikum liebte seine unpolitische Kleinkunst. Als Jude floh er schon 1933 vor den Nationalsozialisten nach Amsterdam, wo er ab 1934 ein Kabarett leitete. Der Deportation entging er nur knapp in einem Versteck. 1949 kehrte er nach Berlin zurück, 1953 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Marita Gleiss (Hg.), Mir ist heut so nach Tamerlan. Rudolf Nelson. 50 Jahre Kleinkunst, Berlin 1999.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Nelson-Theater
    Kurfürstendamm 217
    10719 Berlin

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