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Willi Münzenberg (1889–1940)

Diffamiert als „roter Millionär“, hatte der KP-Propagandachef, Reichstagsabgeordnete und Verleger Willi Münzenberg vor 1933 einen der größten Medienkonzerne Deutschlands aufgebaut und war Begründer der wirkmächtigen Arbeiter Illustrierte Zeitung (AIZ). Nach dem Reichstagsbrand floh er als einer der meistgesuchten Kommunisten nach Paris, später schied er wegen Kritik an Stalin aus der KP aus. Er war erneut auf der Flucht gewesen, als er 1940 tot aufgefunden wurde.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Babette Gross, Willi Münzenberg. Eine politische Biographie, Stuttgart 1967.
Peter de Mendelssohn, Zeitungsstadt Berlin, Menschen und Mächte in der Geschichte der deutschen Presse Berlin, Berlin 1959.
Tania Schlie/Simone Roche, Willi Münzenberg (1889-1940). Ein deutscher Kommunist im Spannungsfeld zwischen Stalinismus und Antifaschismus, Frankfurt a. M., Berlin 1995.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Reichstag
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin

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