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Paul Morgan (1886–1938)

Paul Morgan war schon lange Jahre als Kabarettist und Schauspieler im Film und auf den Bühnen Berlins zu sehen, als er 1924 das einflussreiche „Kabarett der Komiker“ auf dem Kurfürstendamm eröffnete. Im Mai 1933 floh er vor den Nationalsozialisten in seine Heimat Österreich, was seine Karriere jäh beendete. Nach dem „Anschluss“ Österreichs wurde er verhaftet und ins KZ Dachau, später ins KZ Buchenwald verschleppt. Geschwächt starb Morgan dort Ende 1938.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:


Paul Morgan, Stiefkind der Grazien. Tagebuch eines Spassmachers, Berlin 1928.
Marie-Theres Arnbom, War'n Sie schon mal in mich verliebt? Filmstars, Operettenlieblinge und Kabarettgrößen in Wien und Berlin, Wien 2006.
Ulrich Liebe, Verehrt, verfolgt, vergessen. Schauspieler als Naziopfer, Berlin 1995.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Kabarett der Komiker
    Kurfürstendamm 156
    10709 Berlin

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