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Kurt Messerschmidt (1882–1943)

Der Berliner Architekt leitete einige der wichtigsten Bauten der Berliner jüdischen Gemeinde: die Synagogen in der Fasanenstraße und in der Prinzregentenstraße, das Altersheim in der Berkaerstraße und den Sportplatz im Grunewald. Während des Novemberpogroms 1938 wurde er verhaftet und in das KZ Sachsenhausen verschleppt. Nach seiner Entlassung am 16. Dezember entschied er sich, in Berlin zu bleiben. Am 12. März 1943 wurde er erneut durch die SS verhaftet, in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Diese Biografie wurde freundlicherweisebereit gestellt von der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehemalige Synagoge Fasanenstraße
    Fasanenstraße 79
    10623 Berlin

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