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Erich Mendelsohn (1887–1953)

Erich Mendelsohn zählt zu den bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts. Neben dem Columbushaus (1930/32) entwarf er auch die heutige Schaubühne am Lehniner Platz (1928) und den Einsteinturm in Potsdam (1919/22). Als Jude verließ er Deutschland noch 1933 und emigrierte nach England, später nach Palästina und 1941 in die USA. Nach dem Krieg plante er in New York ein Denkmal für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus, das jedoch nicht realisiert wurde.

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Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Sigrid Achenbach, Erich Mendelsohn 1887–1953. Ideen – Bauten – Projekte. (Katalog zur Ausstellung zum 100. Geburtstag aus den Beständen der Kunstbibliothek, Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz), Berlin 1987.

Regina Stephan, Studien zu Waren- und Geschäftshäusern Erich Mendelsohns in Deutschland, München 1992.

Ita Heinze-Greenberg/Regina Stephan (Hg.), Erich Mendelsohn. Gedankenwelten. Unbekannte Texte zur Architektur, Kulturgeschichte und Politik, Ostfildern-Ruit 2000.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Kino "Universum"
    Kurfürstendamm 153
    10709 Berlin

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