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Lise Meitner (1878–1968)

1926 wurde Lise Meitner Deutschlands erste Professorin für Physik. Als Jüdin wurde ihr jedoch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten die Lehrbefugnis entzogen. 1938 floh sie nach Schweden, wo sie ihre Forschungen zur Kernphysik fortsetzen konnte. Obwohl sie an der Entdeckung der Kernspaltung beteiligt war, wurde sie bei der Nobelpreis-Vergabe 1945 nicht berücksichtigt. Forschungsaufträge zum Bau einer Atombombe lehnte die Pazifistin Meitner stets ab.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:


Thea Derado, Im Wirbel der Atome. Lise Meitner – Eine Frau geht ihren Weg. Lahr 2007.
Lore Sexl/Anne Hardy, Lise Meitner, Reinbek 2002.
Ruth Lewin Sime, Lise Meitner. Ein Leben für die Physik, Frankfurt a. M. 2001.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie
    Thielallee 63
    14195 Berlin

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