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Joe May (1880–1954)

Der Filmregisseur und -produzent Joe May war einer der Pioniere des deutschen Films. Für Abenteuer- und Historienfilme errichtete er nach dem Ersten Weltkrieg eine „Filmstadt“ in Woltersdorf und brachte damit die Produktion von Monumentalfilmen nach Deutschland. May drehte aber auch sozialkritische und expressionistische Filme wie „Asphalt“ (1928). 1933 emigrierte er nach London, dann nach Hollywood, konnte aber in den US-Studios nicht an seine alten Erfolge anknüpfen.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:


Helmut G. Asper, Etwas besseres als den Tod. Filmexil in Hollywood Schüren, Marburg 2002, S. 102–113.
Hans-Michael Bock/Claudia Lenssen (Hg.), Joe May – Regisseur und Produzent Edition Text + Kritik, München 1991.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. UFA-Gelände
    Viktoriastraße 10-18
    12105 Berlin

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