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Lucie Mannheim (1899–1976)

Die Schauspielerin Lucie Mannheim galt in den 1920er-Jahren als Inbegriff der Berlinerin mit dem Herz am richtigen Fleck. Sie spielte mit großem Erfolg sowohl Charakterrollen als auch in Possen und Schwänken, führte selbst Regie und trat beim Film auf. Als Jüdin im Fokus der Nationalsozialisten, emigrierte sie 1934 nach London, wo sie weiterhin auf der Bühne stand und in Kinofilmen zu sehen war. Nach dem Krieg kehrte sie nach Deutschland zurück und setzte ihre Karriere fort.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Adolf Heinzelmeier/Berndt Schulz, Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars, Berlin 2000, S. 234-235.
Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.111.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Staatstheater
    Gendarmenmarkt 2
    10117 Berlin

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