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Paul Löbe (1875–1967)

Paul Löbe© Bundesarchiv, Bild 102-01053A/CC-BY-SA

Der SPD-Politiker Paul Löbe war bis zu seiner Ablösung durch Hermann Göring 1932 Präsident des Reichstags. Kurz nachdem er im Februar 1933 im Lustgarten eine Rede gegen die Nationalsozialisten gehalten hatte, wurde er für mehrere Monate inhaftiert. Löbe stand im Kontakt mit Widerstandskreisen; nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 wurde er erneut in KZ-Haft genommen. Nach 1945 wirkte er als einer der Väter des Grundgesetzes am Wiederaufbau der Demokratie mit.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Arno Scholz/Walther G. Oschilewski (Hg.), Ein großes Vorbild. Paul Löbe zum Gedächtnis, Berlin 1968.
Paul Löbe, Der Weg war lang. Lebenserinnerungen, 5.A., Berlin 2002.

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Berlinbezug

  • Widmung
    Paul-Löbe-Haus
    Konrad-Adenauer-Straße
    10557 Berlin

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