Personen suchen

Maria Leo (1873–1942)

Die engagierte Frauenrechtlerin Maria Leo, Pianistin und Musikpädagogin, gründete 1909 eines der ersten Musikseminare für Frauen, die dort als Musiklehrerinnen ausgebildet wurden. 1933 musste sie von der Seminarleitung und 1934 auch als Lehrerin zurücktreten. Sie geriet unter Druck, da sie unerlaubt alte nichtjüdische Schüler unterrichtete. Vor der Deportation nach Theresienstadt beging sie Selbstmord.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.114.

zurück zur Übersicht

Berlinbezug

  • Wohnung
    Pallsstraße 12
    10781 Berlin

Person auf der Karte