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Theodor Leipart (1867–1947)

Der Gewerkschafter Theodor Leipart wurde 1921 Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, der traditionell der SPD nahestand. Seine Versuche, den ADGB nach der nationalsozialsozialistischen Machtübernahme für parteipolitisch neutral zu erklären, halfen ihm nichts: Am 2. Mai 1933 wurde er festgenommen und misshandelt, 1936 wurde ein Schauprozess gegen ihn inszeniert. Leipart zog sich ins Privatleben zurück, 1946 wurde er SED-Mitglied.

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Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Ulla Plener, Theodor Leipart. Persönlichkeit, Handlungsmotive, Wirken, Bilanz - ein Lebensbild mit Dokumenten (1867 - 1947), erschienen in zwei Halbbänden: 1. Biographie (Berlin 2000), 2. Dokumente (Berlin 2001).
Ulla Plener, Theodor Leipart (1867-1947). Emanzipatorisch - antikapitalistisch - gewaltfrei - reformorientiert, Berlin 2000.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Bundeshaus des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes
    Inselstraße 6
    10179 Berlin

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