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Lotte Lehmann (1888–1975)

Die Sopranistin Lotte Lehmann gehört zu den bedeutendsten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts. Als der oberste Dienstherr der Staatsoper, Hermann Göring, ihr anbot, als „Reichsdeutsche Nationalsängerin“ aufzutreten, jedoch nur noch in Deutschland, und ihr nahelegte, sich von ihrem jüdischen Ehemann zu trennen, winkte Lehmann ab und ging stattdessen nach Wien. Nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 emigrierte sie in die USA, wo sie als Sängerin weiterhin Erfolge feierte.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Berndt W. Wessling, Lotte Lehmann. Sie sang, dass es die Sterne rührte. Eine Biographie, Köln 1995.
Alan Jefferson, Lotte Lehmann. Eine Biografie, Zürich 1991.

 

 

 

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Staatsoper
    Unter den Linden 7
    10117 Berlin

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