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Julius Leber (1891–1945)

Julius Leber© Bundesarchiv, Bild 151-50-45A/CC-BY-SA

Nachdem der sozialdemokratische Wehrexperte und Reichstagsabgeordnete Julius Leber von 1933 bis 1937 inhaftiert war, knüpfte er als Inhaber einer Kohlenhandlung unauffällig neue Verbindungen zu Regimegegnern. Nach dem Umsturzversuch 1944 sollte Leber Innenminister oder Reichskanzler werden. Aufgrund einer Denunziation wurde er Anfang Juli 1944 festgenommen, am 20. Oktober vom „Volksgerichtshof“ zum Tode verurteilt und am 5. Januar 1945 in Plötzensee ermordet.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

 

Literatur:

Dorothea Beck/Wilfried F. Schoeller (Hg.), Julius Leber, Schriften, Reden, Briefe, München 1976.
Dorothea Beck, Julius Leber. Sozialdemokrat zwischen Reform und Widerstand, Berlin 1983.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Reichstag
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin

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