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Hermann Hans Kuttner (1893–1974)

Der begeisterte Sportler war aktives Mitglied im Sport-Club Charlottenburg, wo er sich für die Nachwuchsförderung einsetzte. Nach dem Ersten Weltkrieg beendete er sein Studium der Zahnmedizin und eröffnete 1923 im Roxy Palast in Schöneberg eine Zahnarztpraxis. Am 30. September 1938 wurde ihm die Approbation entzogen. Wenige Wochen später, am 11. November 1938, kam er im Rahmen des Novemberpogroms in das KZ Sachsenhausen. Bereits am 7. Dezember, seinem Geburtstag, wurde er entlassen. Die Familie emigrierte Anfang 1939 nach Großbritannien.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehemalige Zahnarztpraxis
    Hauptstraße 78/ 79
    12159 Berlin

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