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Franz Künstler (1888–1942)

In den 1920er Jahren war der entschiedene Kriegsgegner einer der führenden Sozialdemokraten Berlins. Der aus dem Arbeiterbezirk SO 36 in Berlin-Kreuzberg stammende Maschinenbauer wurde nach dem Verbot der SPD am 22. Juni 1933 verhaftet und am 9. August in das KZ Oranienburg gebracht. Am 31. August 1934 wurde er als kranker Mann aus dem KZ Lichtenburg entlassen. Künstler starb 1942 an den Spätfolgen der KZ-Haft. Die Trauerfeier mit über 2000  Menschen war eine stumme Massenkundgebung Berliner Sozialdemokraten.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehemaliger Reichstag
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin

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