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Arthur Kronfeld (1886–1941)

Der sowohl als Psychologe als auch als Philosoph ausgebildete Arthur Kronfeld war der erste Professor an der Charité, der aufgrund seiner psychotherapeutischen Qualifikation berufen wurde. Bereits zuvor hatte er das weltbekannte Institut für Sexualwissenschaft mitgegründet. Obwohl er Jude war, entging er einer Entlassung, emigrierte aber 1937 nach Moskau, wo er seine Forschungen fortsetzte. Angesichts der vorrückenden deutschen Truppen nahm sich Kronfeld das Leben.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Almut Kreuter (Hg.), Deutschsprachige Neurologen und Psychiater. Ein biographisch-bibliographisches Lexikon von den Vorläufern bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, Band 2, München 1996.
Andreas Seeck, Arthur Kronfeld (1886-1941), in: Volkmar Sigusch und Günter Grau (Hg.), Personenlexikon der Sexualwissenschaft, Frankfurt a. M./New York 2009.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Institut für Sexualwissenschaft
    John-Foster-Dulles-Allee 10
    10057 Berlin

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