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Charlotte Kroner (1882–1943)

Charlotte Kroner stammte aus einer jüdischen Familie, die in der Friedrichstraße ein alteingesessenes Geschäft für Zaubereiartikel, den „Zauberkönig Berlin“, betrieb. Die „Magischen Schwestern“, wie Kroner und ihre drei Schwestern genannt wurden, bauten ihr Gewerbe deutschlandweit mit großem Erfolg aus. Da Kroner nicht den „rassischen“ Vorstellungen der Nationalsozialisten entsprach, wurde das berühmte Magierhaus enteignet. 1943 nahm sich Kroner das Leben.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 118.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Geschäft für Zauberartikel "Zauberkönig Berlin"
    Friedrichstraße 55
    10117 Berlin

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