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Gertrud Kolmar (1894–1943)

Gertrud Kolmar zählt heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen, blieb zu Lebzeiten aber weithin unbekannt. Vom Börsenverein des deutschen Buchhandels wurde sie boykottiert. Ihr dritter Gedichtband, 1938 in einem jüdischen Verlag erschienen, wurde nach den Novemberpogromen eingestampft; Kolmar musste in ein „Judenhaus“ ziehen. Im Februar 1943 wurde sie als Zwangsarbeiterin im Zuge der „Fabrik-Aktion“ verhaftet, deportiert und in Auschwitz ermordet.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Beatrice Eichmann-Leutenegger, Gertrud Kolmar. Leben und Werk in Texten und Bildern, Frankfurt a.M. 1993.

Johanna Woltmann, Gertrud Kolmar, Göttingen 1994.

Dieter Kühn,Gertrud Kolmar. Leben und Werk, Zeit und Tod, Frankfurt a. M. 2008.

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