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Egon Erwin Kisch (1885–1948)

Der „rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch war einer der profiliertesten Journalisten der 1920er-Jahre. Als tschechoslowakischer Staatsbürger und Kommunist wurde er nach dem Reichstagsbrand sofort abgeschoben. Kisch ging nach Paris, berichtete über den Spanischen Bürgerkrieg und engagierte sich gegen den Krieg und die Nationalsozialisten. Bei Kriegsbeginn floh er aus Frankreich zunächst in die USA und dann nach Mexiko. 1946 kehrte er nach Prag zurück.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Klaus Haupt, Egon Erwin Kisch. Der rasende Reporter aus dem Prager „Haus zu den goldenen Bären“, Berlin 2008.

Egon Erwin Kisch, Aus dem Café Größenwahn. Berliner Reportagen, Berlin 2013.

Markus G. Patka, Egon Erwin Kisch. Stationen im Leben eines streitbaren Autors, Wien/Köln/Weimar 1997.

Markus G. Patka (Hg.), Der rasende Reporter Egon Erwin Kisch. Eine Biographie in Bildern, Berlin 1998.

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