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Irmgard Keun (1905–1982)

Die Schriftstellerin Irmgard Keun wurde mit ihrem Roman „Das kunstseidene Mädchen“ (1932) europaweit berühmt. Nicht zuletzt, weil sie Frauen in den Mittelpunkt stellte, die sich emanzipieren, wurden Keuns Werke von den Nationalsozialisten als „undeutsche und unzüchtige Asphaltliteratur“ verdammt und beschlagnahmt. 1935 verließ sie Deutschland und ging in die Niederlande. Nach der Besetzung kehrte sie jedoch zurück und lebte bis Kriegsende im Untergrund.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Stefanie Arend/Ariane Martin (Hg), Irmgard Keun 1905/2005. Deutungen und Dokumente, Bielefeld 2005.

Hiltrud Häntzschel, Irmgard Keun, Reinbek 2001.

Ingrid Marchlewitz, Irmgard Keun. Leben und Werk, Würzburg 1999.

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