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Alfred Kerr (1867–1948)

Der Schriftsteller und Publizist Alfred Kerr erhob Anfang des 20. Jahrhunderts die Theaterkritik zu einer eigenen Kunstform. In Zeitungsbeiträgen bezog er schon vor 1933 Stellung gegen die Nationalsozialisten. Nach der Machtübernahme Hitlers emigrierte er nach Paris und später nach London, wo er dem deutschen P.E.N.-Club vorsaß. 1933 wurden seine Werke öffentlich verbrannt und Kerr als einer der Ersten ausgebürgert. Nach dem Krieg kehrte er nach Deutschland zurück.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Joseph Chapiro, Alfred Kerr, Berlin 1928.

Hubertus Schneider, Alfred Kerr als Theaterkritiker. 2 Bände, Rheinfelden 1984.

Lothar Schöne, Neuigkeiten vom Mittelpunkt der Welt. Der Kampf ums Theater in der Weimarer Republik, Darmstadt 1995.

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