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David Kempler (1888–1954)

Zusammen mit seiner Ehefrau Liebe führte David Kempler, 1918 aus Galizien emigriert, in der Grenadierstraße das „Krakauer Café und Konditorei“. Es gab Frühstück und Abendtisch, Feste ließen sich von hier kulinarisch bestücken, über der deutschen wie der jiddischen Anzeigetafel prangte in hebräischen Lettern „koscher“. 1933 als Kommunist gesucht, mit Hilfe des Hausmeisters zunächst versteckt, floh Kempler schließlich mit seiner Familie nach Palästina.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.162.

Der Stiftung Jüdisches Museum (Hg.),Berlin Transit. Jüdische Migranten aus Osteuropa in den 1920er Jahren, Berlin 2012.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Konditorei
    Almstadtstraße 15
    10119 Berlin

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