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Erwin Keferstein (1915–1943)

Erwin Keferstein© Archiv Familie Keferstein

Erwin war schwul und träumte von einer Karriere als Modezeichner. Er zog 1933 nach Berlin – die deutsche Hauptstadt, die Künstler und kreative Menschen damals genau wie heute magisch anzog. Er genoss das Leben, bis er bei einer Razzia in einem Szenelokal Ende 1934 verhaftet wurde. Wegen gleichgeschlechtlicher Liebe landete Erwin unter anderem im KZ Columbia-Haus in Tempelhof. Er entkam weiterer Verfolgung, als er 1942 in die Wehrmacht eingezogen wurde. Erwin fiel Ende 1943 vor Leningrad.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

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