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Ella Kay (1895–1988)

Die Kommunalpolitikerin Ella Kay legte im Juni 1933 ihr für die SPD errungenes Mandat als Stadtverordnete nieder. Kurz darauf wurde sie aus politischen Gründen aus ihrer Anstellung als Sozialpädagogin entlassen. Während der NS-Zeit arbeitete Kay im Widerstand, versteckte Untergetauchte und entging selbst nur knapp der KZ-Haft. Nach 1945 wurde sie im Prenzlauer Berg zur Bürgermeisterin gewählt, von den Sowjets jedoch abgesetzt. Später wirkte Kay als Senatorin in West-Berlin.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Werner Breunig/Andreas Herbst, Biogragrafisches Handbuch der Berliner Stadtverordneten und Abgeordneten 1946–1963, Berlin 2011,  S.137ff.

Hugo Maier (Hg.), Who is who der Sozialen Arbeit, Freiburg im Breisgau 1998.

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