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Oskar Kaufmann (1873–1956)

Der bedeutendste Berliner „Kultur-Architekt“ hieß Oskar Kaufmann. Der gebürtige Ungar entwarf sechs prägende Berliner Theatergebäude, von denen unter anderem die Volksbühne, das Renaissance-Theater sowie seine Umbauten der Kurfürstendamm-Bühnen noch heute erhalten sind. Auch dem Sportpalast gab er 1925 sein neues Gesicht. Als Jude verfolgt, emigrierte Kaufmann noch 1933 nach Palästina, kehrte aber 1939 nach Europa zurück und entging den Deportationen aus Ungarn.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Antje Hansen, Oskar Kaufmann. Ein Theaterarchitekt zwischen Tradition und Moderne, Berlin 2001.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.101, 228-229, 244-245.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Renaissance-Theater
    Knesebeckstraße 100
    10623 Berlin

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