Personen suchen

Alfred Kantorowicz (1899–1979)

Bekannt war der streitbare Literat Alfred Kantorowicz durch seine Berliner Kulturkritiken und als Pariser Korrespondent. Als er über den Kongress „Das Freie Wort“ im Februar 1933 berichtete – „wo zum letzten Mal der Ruf nach Gedankenfreiheit ertönte“ –, erging Haftbefehl. Im Pariser Exil gründete er die Deutsche Freiheitsbibliothek, ein geistiges Zentrum der Exilanten und internationalen Journalistik. 1946 kehrte er aus Amerika nach Berlin zurück.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

 

 

Literatur:

Wolfgang Abendroth (Hg.), In memoriam Alfred Kantorowicz, Berlin 1979.

Klaus Täubert (Hg.), Alfred Kantorowicz 100. Texte, Zeugnisse, Dokumente, Briefe, Gedichte, Berlin 1999.

Wolfgang Gruner, Ein Schicksal, das ich mit sehr vielen anderen geteilt habe. Alfred Kantorowicz – sein Leben und seine Zeit von 1899 bis 1935, Kassel 2006.

zurück zur Übersicht

Berlinbezug

  • Wohnung
    Kreuznacher Straße 48
    14197 Berlin

Person auf der Karte