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Mascha Kaléko (1907–1975)

Die aus Galizien stammende Schriftstellerin Mascha Kaléko veröffentlichte ab 1929 Gedichte, die Kritiker und Publikum begeisterten. Ihr erstes Buch erschien 1933 und wurde von den Nationalsozialisten verbrannt, zwei Jahre später erhielt sie Berufsverbot. 1938 emigrierte sie in die USA, wo sie unter anderem für die Exilzeitung Aufbau schrieb; später zog sie nach Israel. 1960 lehnte sie den Fontane-Preis der Akademie der Künste ab, da in der Jury ein ehemaliger SS-Mann saß.

Öffnet den Link in einem neuen FensterDiese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Andreas Nolte, Ich stimme für Minetta Street. Festschrift aus Anlaß des 100. Geburtstags von Mascha Kaléko, Vermont 2007.

Jutta Rosenkranz, Mascha Kaléko. Biografie, München 2007.

Evelin Förster, Die Frau im Dunkeln. Autorinnen und Komponistinnen des Kabaretts und der Unterhaltung von 1901-1935, Berlin 2013.

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