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Franz Jung (1888–1963)

Der Schriftsteller und Linksrevolutionär Franz Jung publizierte Reportagen und expressionistische Dramen, arbeitete an Berliner Bühnen und gab die politische Zeitschrift Der Gegner heraus. 1923 wurde er wegen Schiffsentführung gesucht und lebte unter falschem Namen in Deutschland. 1933 von der SA überfallen, 1936 verhaftet, konnte Jung 1937 emigrieren, wurde in Ungarn verhaftet, floh und wurde erneut verhaftet. Ab 1948 lebte er in den USA, später auch in Deutschland.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Walter Fähnders, Franz Jung (1888–1963), in: Alo Allkemper/Norbert Otto Eke (Hg.), Deutsche Dramatiker des 20. Jahrhunderts, Berlin 2000, S. 173 ff.

Wolfgang Rieger, Glückstechnik und Lebensnot. Leben und Werk Franz Jungs, Freiburg 1987.

Fritz Mierau, Das Verschwinden von Franz Jung. Stationen einer Biografie, Hamburg 1998.

Ernst Schürer (Hg.), Franz Jung. Leben und Werk eines Rebellen, New York 1994.

 

 

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Neues Schauspielhaus
    Nollendorfplatz 5
    10777 Berlin


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