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Regina Jonas (1902–1944)

Wohl als erste Frau überhaupt wurde Regina Jonas im Jahr 1935 zur Rabbinerin ordiniert. In der Neuen Synagoge an der Oranienburger Straße zu predigen sollte ihr jedoch verwehrt bleiben – sie vertrat zumeist Rabbiner kleinerer Gemeinden, die bereits emigriert, verhaftet oder deportiert worden waren. 1942 wurde sie selbst nach Theresienstadt deportiert, wo sie weiterhin praktizierte. Zwei Jahre später wurde sie in Auschwitz ermordet; lange Jahre blieb sie vergessen.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Katharina von Kellenbach, Fräulein Rabbiner Regina Jonas (1902–1945). Lehrerin, Seelsorgerin, Predigerin. Yearbook of the European Society of Women in Theological Research, Kampen 1994, S. 97–102.

Katharina von Kellenbach. God Does Not Oppress Any Human Being. The Life and Thought of Rabbi Regina Jonas, in: Leo Baeck Institute Year Book 39 (1994), S. 213–225.

Elisa Klapheck, Regina Jonas. Die weltweit erste Rabbinerin, Teetz 2003.

 



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