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Victor Hollaender (1866–1940)

Der Komponist und Theaterleiter Victor Hollaender war bis zum Ersten Weltkrieg einer der erfolgreichsten Unterhaltungs- und Operettenkomponisten. Seine Lieder und Chansons, die unter anderem in Revuen am Metropol-Theater erklangen, waren stadtbekannt. Angesichts des zunehmenden Antisemitismus emigrierte Hollaender 1934 nach Hollywood, wohin bereits sein Sohn Friedrich Hollaender geflohen war, der als erfolgreicher Komponist seinem Vater in nichts nachstand.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Volker Kühn, Art. Victor Hollaender, in: Ludwig Finscher (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart. 2. neubearbeitete Auflage, Personenteil, Bd. 9, Kassel 2003, S. 210–212.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.172.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Metropoltheater
    Behrenstraße 55-57
    10117 Berlin

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