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Hannah Höch (1889–1978)

Als prominente Vertreterin des Dadaismus stand die Grafikerin und Collagekünstlerin Hannah Höch sofort im Visier der nationalsozialistischen Kampagne „Entartete Kunst“ und wurde als „Kulturbolschewistin“ diffamiert. Trotzdem blieb sie während der NS-Zeit in Berlin, zog sich aber ins Privatleben zurück und versteckte zahlreiche eigene und fremde Werke vor dem Zugriff der Nationalsozialisten. Höchs Fotomontagen wurden bereits 1946 wieder in Deutschland ausgestellt.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Jula Dech, Sieben Blicke auf Hannah Höch, Hamburg 2003.

Berlinischen Galerie (Hg.), Hanna Höch. Aller Anfang ist DADA!, Ostfildern 2007.

Cara Schweitzer,Schrankenlose Freiheit für Hannah Höch. Das Leben einer Künstlerin. 1889–1978, Berlin 2011.

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