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Magnus Hirschfeld (1868–1935)

Der Arzt Magnus Hirschfeld erwarb sich als Sexualaufklärer, Vorkämpfer für die Entkriminalisierung homosexueller Beziehungen und mit der Gründung seines weltweit einmaligen Instituts für Sexualwissenschaft bleibende Verdienste in Wissenschaft und Praxis. Als Jude, Homosexueller und Sozialist verfolgt, kehrte er von einer ausgedehnten Vortragsreise nicht nach Berlin zurück. Sein Institut wurde 1933 geplündert, die Bibliothek verbrannt.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Ralf Dose, Magnus Hirschfeld. Deutscher, Jude, Weltbürger, Berlin/Teetz 2005.

Manfred Herzer, Magnus Hirschfeld. Leben und Werk eines jüdischen, schwulen und sozialistischen Sexologen, Hamburg 2001.

Volkmar Sigusch, Geschichte der Sexualwissenschaft, Frankfurt a. M./New York 2009, S.197-233 und 345-390.

 

 

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Institut für Sexualwissenschaft
    John-Foster-Dulles-Allee 10
    10057 Berlin

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