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Paul Hindemith (1895–1963)

Als Komponist Neuer Musik stand Paul Hindemith bereits in den 1920er-Jahren im Visier der Nationalsozialisten. 1934 wurden seine Werke als „entartete Musik“ mit Sendeverbot im Rundfunk belegt und von Goebbels öffentlich verhöhnt; 1936 fielen sie unter ein generelles  Aufführungsverbot. Als Hindemith und seine jüdische Frau sich 1938 in der Ausstellung „Entartete Musik“ an den Pranger gestellt fanden, emigrierten sie in die Schweiz und 1940 in die USA.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 10-11, 55.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Berliner Musikhochschule
    Hardenbergstraße 33
    10623 Berlin

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