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Martha Herz (1896–1978)
Die Gewerkschafterin und Politikerin Martha Herz wurde 1933 als Stadtverordnete für die KPD wiedergewählt, das Mandat wurde ihr aber noch vor der ersten Sitzung aufgrund der „Reichstagsbrandverordnung“ entzogen. Da sie dennoch zur Eröffnungssitzung erschien, wurde sie verhaftet. Später tauchte Herz unter und entging damit der KZ-Haft. In West-Berlin, wo sie nach dem Krieg der SED beitrat, wurde ihr Antrag auf Anerkennung ihrer politischen Verfolgung abgelehnt.
Berlinbezug
- Wirkungsstätte
ehem. Berliner Stadtverordnetenversammlung
Rathausstraße 15
10178 Berlin