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Martha Herz (1896–1978)

Die Gewerkschafterin und Politikerin Martha Herz wurde 1933 als Stadtverordnete für die KPD wiedergewählt, das Mandat wurde ihr aber noch vor der ersten Sitzung aufgrund der „Reichstagsbrandverordnung“ entzogen. Da sie dennoch zur Eröffnungssitzung erschien, wurde sie verhaftet. Später tauchte Herz unter und entging damit der KZ-Haft. In West-Berlin, wo sie nach dem Krieg der SED beitrat, wurde ihr Antrag auf Anerkennung ihrer politischen Verfolgung abgelehnt.

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Verein aktives Museum (Hg.), Vor die Tür gesetzt. Im Nationalsozialismus verfolgte Berliner Stadtverordnete und Magistratsmitgliede, Berlin 2010.

Christian Dirks/Hermann Simon, Auf dem Dienstweg. Die Verfolgung von Beamten, Angestellten und Arbeitern der Stadt Berlin 1933 bis 1945, Berlin 2010.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Berliner Stadtverordnetenversammlung
    Rathausstraße 15
    10178 Berlin

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