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Georg Hermann (1871–1943)

Der Schriftsteller Georg Hermann galt Anfang des 20. Jahrhunderts als Nachfolger Theodor Fontanes. Hermanns Fortsetzungsroman „Jettchen Gebert“ (19061909), der im jüdischen Bürgertum angesiedelt ist, war ein sensationeller Erfolg  – Millionen Exemplare wurden verkauft. 1933 floh Hermann, dessen Bücher verbrannt wurden und der als Jude zunehmender Verfolgung ausgesetzt war, in die Niederlande. 1943 wurde er von dort nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Cornelius G. van Liere, Georg Hermann. Materialien zur Kenntnis seines Lebens und seines Werkes, Amsterdam 1974.

Kerstin Schoor (Hg.), … aber ihr Ruf verhallt ins Leere hinein. Der Schriftsteller Georg Hermann (1871 Berlin – 1943 Auschwitz), Berlin 1999.

Godela Weiss-Sussex (Hg.), Georg Hermann, deutsch–jüdischer Schriftsteller und Journalist, 1871–1943, Tübingen 2004.

 

 

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