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Lilli Henoch (1899–1942)

Seit 1919 im Berliner Sportclub, wurde die Leichtathletin Lilli Henoch als zehnfache Deutsche Meisterin und fünffache Weltrekordhalterin noch 1933 zur Vorsitzenden der Damenabteilung gewählt. Kurz darauf als Jüdin vom Verein ausgestoßen und von den Rekordlisten gestrichen, wirkte die Diplomsportlehrerin bis 1941 als Trainerin eines jüdischen Vereins. 1942 wurde sie wahrscheinlich mit allen Insassen eines Deportationszuges bei der Ankunft in Riga erschossen.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Ralf Schäfer

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Klaus Amrhein, Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände, Darmstadt 2005.

Berno Bahro/Jutta Braun/Hans Joachim Teichler (Hg.),Vergessene Rekorde –Jüdische Leichtathletinnen vor und nach 1933, Berlin 2009.

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