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John Heartfield (1891–1968)

Der Fotomontagekünstler, Bühnenbildner und Maler John Heartfield war bereits kurz nach dem Ersten Weltkrieg in der DADA-Bewegung aktiv; für die KPD illustrierte er deren Mitgliederzeitschrift und nahm insbesondere Hitler aufs Korn. 1933 floh Heartfield nach Prag und wurde im Jahr darauf ausgebürgert. Nach der Besetzung des Sudetenlandes floh er nach London. 1950 kehrte er zurück und ging in die DDR, wo er bis zu seinem Tod künstlerisch weiterwirkte.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Douglas Kahn/John Heartfield. Art and Mass Media, New York 1985.

Peter Pachnicke /Klaus Honnef, John Heartfield, Köln 1991 (englische Ausgabe: New York 1992).

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Berlinbezug

  • Grab
    Dorotheenstädtischer Friedhof
    Chausseestr. 126
    10115 Berlin

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