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Martin Hahn (1865–1934)
Der Hygieniker Martin Hahn erforschte mikrobiologische und immunologische Vorgänge bei Infektionskrankheiten. Von 1922 bis 1933 leitete er das Hygiene-Institut der Berliner Universität. Über die Berliner Medizinische Gesellschaft engagierte er sich für verbesserte sozialmedizinische Lebensbedingungen in der Wasser- und Lufthygiene der Stadt. Als Jude wurde er 1933 aufgrund des „Berufsbeamtengesetzes“ unter demütigenden Bedingungen emeritiert.
Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Eberhard Neumann-Redlin von Meding