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Clara Grunwald (1877–1943)

Die Lehrerin Clara Grunwald war in den 1920er-Jahren die wichtigste Vertreterin und Pionierin der Montessori-Reformpädagogik. Als Jüdin wurde sie 1933 aufgrund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ aus dem Schuldienst entlassen, die Montessori-Pädagogik wurde verboten. Dennoch unterrichtete sie jahrelang im Geheimen weiter und unterstützte Juden bei der Flucht aus Deutschland. 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Manfred Berger, Clara Grunwald. Wegbereiterin der Montessori-Pädagogik, Frankfurt a. M. 2000.

Diana Stiller, Clara Grunwald und Maria Montessori –  Die Entwicklung der Montessori–Pädagogik in Berlin, Hamburg 2008.

Egon Larsen (Hg.), Und doch gefällt mir das Leben. Die Briefe der Clara Grunwald, Mannheim 1985.

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