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Fritz Grünbaum (1880–1941)

Der österreichische Kabarettist Fritz Grünbaum war in den 1920er-Jahren nicht nur in Wien, sondern auch in Berlin eine Berühmtheit. Mit Aufkommen des Tonfilms bewegte er sich als Autor und Schauspieler auch auf diesem Parkett. 1933 geriet Grünbaum als Jude ins Kreuzfeuer der Nationalsozialisten und kehrte nach Wien zurück. Unmittelbar nach dem „Anschluss“ Österreichs wurde er inhaftiert und ins KZ Dachau verschleppt, wo er, körperlich ausgezehrt, verstarb.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

 

 

Literatur:

Marie–Theres Arnbom, Christoph Wagner–Trenkwitz (Hg.), Grüß mich Gott! Fritz Grünbaum. Eine Biographie 1880–1941, Wien 2005.

Das Cabaret ist mein Ruin. 2 CDs (CD1: Chansons, Conferencen und Texte von (und mit) Fritz Grünbaum. CD2: Feature über Fritz Grünbaum von Volker Kühn), Neckargemünd/Wien Februar 2005.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Kabarett der Komiker
    Kurfürstendamm 156
    10629 Berlin

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