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George Grosz (1893–1959)

Georg Grosz, 1930 (Foto ist gemeinfrei)

Der Maler und Grafiker George Grosz war nicht nur in der Berliner Kunstszene weithin bekannt. Die Werke und Karikaturen des KPD-Mitglieds griffen Militarismus, Untertanengeist und den Obrigkeitsstaat frontal an. Gut zwei Wochen vor der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler emigrierte er in die USA. Unmittelbar nach dem 30. Januar 1933 wurde sein Berliner Atelier gestürmt; Grosz‘ Werke wurden als „entartet“ gebrandmarkt. 1959, kurz nach seiner Rückkehr, starb Grosz in Berlin.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

 

Literatur:

Ivo Kranzfelder, George Grosz 1893–1959, Köln 1999.

Uwe M. Schneede, George Grosz. Der Künstler in seiner Gesellschaft, Köln 1984.

Juerg M. Judin, George Grosz – Die Jahre in Amerika, 1933–1958, Berlin 2009.

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