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Kurt Richard Grossmann (1897–1972)

Der politisch engagierte Antimilitarist, frühe NS-Gegner, Journalist und Schriftsteller Kurt R. Grossmann, der unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlichte, war ab 1926 Generalsekretär der Deutschen Liga für Menschenrechte und bemühte sich besonders um die deutsch-polnische Aussöhnung. 1933 – sein Name stand auf der ersten NS-Ausbürgerungsliste – ging er ins Exil, wo er zahlreichen Flüchtlingen half: zuerst in Prag, 1938 in Paris und 1939 in New York.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

 

Literatur:

Lothar Mertens, Unermüdlicher Kämpfer für Frieden und Menschenrechte. Leben und Wirken von Kurt R. Grossmann, Berlin 1997.

Joseph Walk (Hg.), Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945, München 1988.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Hauptgebäude "Vossische Zeitung"
    Breite Straße 9
    10178 Berlin

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